Der Blitz ist verblasst. Im Jahr 2016 führte Google AMP ein. Im Jahr 2026 ist die Anforderung für “Top Stories” verschwunden.
Ist AMP tot? Ja. Sollten Sie es auf Ihrer WordPress-Seite nutzen? Nein.
In dieser 1500-Wörter-Analyse erklären wir den Aufstieg und Fall von AMP.
Teil 1: Warum AMP scheiterte
Das Ziel war Geschwindigkeit. Die Lösung war ein Verbot von JavaScript.
Der Kompromiss
Die Kosten waren hoch:
- Markenverwässerung:
google.com/amp/ihreseite.de. - Conversion Killer: Keine komplexen Formulare.
- Wartungshölle: Zwei Versionen jeder Seite.
Die Wende zu Core Web Vitals
2021 führte Google Core Web Vitals (CWV) ein. Die Nachricht: “Uns ist egal, OB Sie AMP nutzen. Uns ist nur wichtig, dass Ihre Seite SCHNELL ist.”
Teil 2: AMP sicher entfernen (De-AMPing)
Schritt 1: Die Redirect-Strategie
AMP-URLs wie /post-name/amp/ müssen auf das Original umgeleitet werden (301 Redirect).
Nginx Regel:
rewrite ^/(.*)/amp/?$ /$1/ permanent;
Schritt 2: Canonical Tags prüfen
Originalseiten müssen auf sich selbst verweisen.
Teil 3: Der moderne Performance-Stack (2026)
1. Bildoptimierung (AVIF)
Nutzen Sie AVIF.
2. Interaction to Next Paint (INP)
Verzögern Sie nicht-kritisches JS.
3. Caching & CDN
Nutzen Sie Cloudflare Edge Cache.
Zusammenfassung
Das AMP-Experiment ist vorbei. Das offene Web hat gewonnen. Deinstallieren Sie das Plugin.


