Jahrelang waren “Widgets” einfache Blöcke: “Suchen”, “Letzte Beiträge”, “Kategorien”. Man zog sie in die Seitenleiste und fertig. Mit der Ankunft der Full Site Editing (FSE) Ära und Block-Themes hat sich das Widget-Konzept komplett verändert.
1. Klassische Themes
Wenn du einen älteren Theme-Typ verwendest (wie Astra, GeneratePress oder klassisches Twenty Twenty-One), hast du noch Zugriff auf das Design > Widgets Menü.
Allerdings wird dort seit WP 5.8 standardmäßig der Block-Editor verwendet. Statt einfacher Felder hast du das vollständige Gutenberg-Interface innerhalb der Seitenleiste. Du kannst dort alles hinzufügen: Absatz, Bild, sogar einen Shortcode.
Tipp: Wenn du die alte Ansicht vermisst, installiere das offizielle Classic Widgets Plugin. Es ist eines der beliebtesten Plugins überhaupt und stellt den einfachen Drag & Drop Bildschirm wieder her.
2. Block-Themes
In modernen Themes (wie Twenty Twenty-Four oder Twenty Twenty-Five) gibt es kein Widgets-Menü. Es ist verschwunden.
Stattdessen gehst du zu Design > Editor. Deine gesamte Seite ist bearbeitbar.
- Willst du etwas zum Footer hinzufügen? Scrolle nach unten und klicke “Footer bearbeiten”.
- Willst du eine Seitenleiste? Du musst einen “Spalten”-Block hinzufügen und die Seitenleisten-Struktur manuell erstellen.
Was wählen?
Für Anfänger gibt der Block-Editor in Widgets enorme Macht (du kannst endlich einfach ein Autorenfoto zur Seitenleiste hinzufügen, ohne HTML zu kennen). Für Konservative - das Classic Widgets Plugin wird noch Jahre unterstützt.



